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Arten von Depressionen

depressiver Jugendlicher sitzt alleine auf einer Bank

 

Eine Depression ist nicht gleich eine Depression. Je nach Ursachen unterscheidet man 4 verschiedene Arten von Depressionen.

 

 

Endogene Depression

Von einer endogenen Depression spricht man, wenn es augenscheinlich weder psychische noch physische Ursachen zu geben scheint. Meist ist die Ursache eine Stoffwechselerkrankung im Gehirn, wie zum Beispiel ein Noradrenalin- oder Serotoninmangel.

Die Ursachen werden vom Betroffenen nicht wahrgenommen und brechen daher erst viel später aus. Meist im Zusammenhang mit anderen Problemen. Männer reagieren dabei bei Problemen im beruflichen Umfeld oder Besitzverlust, Frauen eher bei partnerschaftlichen oder familiären Problemen.

 

Man unterscheidet zwei Arten von endogenen Depressionen:

unipolare Depression oder die typische Depression

Die typische Depression entwickelt sich schleichend. Zu Beginn spürt der Betroffene kaum Anzeichen, es können Wochen oder Monate vergehen, bis sich die ersten Symptome der Erkrankung zeigen.

Diese Art der Depression heißt deshalb unipolar, weil es nur eine Grundstimmung gibt, nämlich die melancholische und traurige. Der Betroffene ist meist sehr depressiv, manchmal kommt er in eine Phase, in der die Grundstimmung normal ist, d.h. weniger melancholisch. Er wird aber nie in eine freudige Phase kommen, wie die Betroffenen der bipolaren Depression.

Bipolare Depression oder die manisch-depressive Depression

Hier wechseln sich zwei Phasen ab, nämlich die depressive und die manische. Während der depressiven ist der Patient, wie der Name schon sagt, sehr depressiv, diese Phase ist der der typischen Depression ähnlich. Danach wechselt er aber in die manische Phase, in der er ein übermäßiges Glücksgefühl erlebt. Er sprüht vor Energie und Ideen, manchmal überschätzt er auch seine Fähigkeiten. Danach fällt er wieder in die depressive Phase zurück. Wieviel Zeit zwischen den zwei Phasen liegt, ist unterschiedlich. Es können Tage, Wochen oder auch Monate sein.

 

Somatogene Depression

Eine somatogene Depression hat eine körperliche Erkrankung zur Ursache und ist die Folge dieser Erkrankung. Meist trifft es Menschen, die an einer unheilbaren Krankheit leiden oder plötzlich körperlich beeinträchtigt sind, dies kann z. B. nach einem Unfall der Fall sein.

Die häufigste Krankheiten, die eine Depression verursachen können sind:

  • Aids
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Durchblutungsstörungen im Gehirn
  • Störungen des Hormonhaushaltes
  • Schlaganfall
  • Herzkrankheiten
  • Krebs

 

Psychogene Depression

Bei der psychogenen  Depression liegt die Ursache in der Psyche. Meist ist dies ein traumatisches Erlebnis, wie der Tod eines nahe stehenden Menschen, eine Scheidung oder Trennung oder ständiger Stress in zwischenmenschlichen Beziehungen.

 

Depressionen in besonderen Lebenslagen

Die vierte Kategorie der Depressionen ist die der besonderen Lebenslagen. Hier spielen die momentanen Lebensumstände der Person eine wichtige Rolle.

Zu ihr zählen die Wochenbett-Depression, Altersdepression,  klimakterische Depression (Wechseljahre) oder die Winterdepression.

 

 

 

 

 

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